Die U-Bahn der Zukunft
Das Stockholmer U-Bahn-Netz erlebt derzeit den größten Ausbau seit mehreren Jahrzehnten. Im Zuge der Verlängerung der Blauen Linie von Kungsträdgården in Richtung Süden verlaufen die Gleise tief unter dem Saltsjön, um die Innenstadt mit Nacka und Söderort zu verbinden.
Für Södermalm - einen Stadtteil, der seit der Mitte des 20. Jahrhunderts keine neue U-Bahn-Station mehr bekommen hat - bedeutet dies eine echte Revolution im öffentlichen Nahverkehr.
Die neuen Stationen auf Södermalm
Durch den Ausbau entstehen zwei völlig neue Bahnhöfe, die die Bewohner von Södermalm direkt bedienen:
1. Haltestelle Sofia (Stigbergsparken)
Die im östlichen Södermalm gelegene Station Sofia wird zu einem völlig neuen Verkehrsknotenpunkt an der Folkungagatan und beim Ersta-Krankenhaus. Hier teilen sich die Gleise unterirdisch in zwei Richtungen: Ein Zweig führt weiter nach Osten in Richtung Nacka, der andere nach Süden in Richtung Gullmarsplan und Hagsätra.
- Ort: Der Haupteingang und das Bahnhofsgebäude werden in der Mitte von Stigbergspark platziert.
- Fahrzeit: Nur 4 Minuten bis zur T-Centralen ohne Umsteigen.
2. Haltestelle Hammarby-Kanal (Vintertullstorget)
Auch wenn die Station nach dem Gewässer zwischen Södermalm und Hammarby Sjöstad benannt ist, befindet sich der nördliche Ausgang fest auf Södermalm.
- Ort: Der nördliche Eingang wird in ein bestehendes Gebäude in der Nähe von Vintertullstorget / Katarina Bangata integriert. Der südliche Eingang befindet sich bei Luma in Hammarby Sjöstad mit guter Anbindung an die Tvärbanan (Strassenbahn).
- Fahrzeit: Ca. 6 Minuten zum T-Centralen.